The World, A Transformational Platform

November 2013 · 3 minute read

Aus gegebenem Anlass beginnen wir den heutigen nahezu technik-losen Beitrag mit etwas Literatur in Form eines Zitats, gefunden bei Hal Faber auf heise.de:

Ach, seufz, 30 Jahre, damals in grauen Novembertagen, als auf der anderen Seite des großen Wassers ein gewisser Fred Cohen als Student von Leonard Adleman den ersten Computervirus schrieb. Heute Ist Fred Cohen Spezialist für Information Warfare, den allumfassenden Informationskrieg.

Und was schreibt er so?
"Wenn die einfachen Leute auf dieser Welt nicht aufstehen und für ihre Interessen kämpfen, werden die Reichen und Mächtigen gewinnen. Es ist schon immer so gewesen und die Geschichte der Menschheit lehrt uns, dass dies so weitergeht. Der Informationskrieg muss im Informationszeitalter von jedem einzelnen Menschen geführt werden, sonst wird er, sonst wird seine Art zu leben, schnell verschwunden sein. Es ist der Kampf ums Überleben in dieser Welt, einer gegen den anderen. Es ist der ultimative Weltkrieg gegen die Mächtigen und jede Person auf dieser Welt ist als Einzelner an diesem Krieg beteiligt oder in einer Allianz mit allen anderen einfachen Leuten. Wer wird den Frieden gewinnen? Wir werden das. Sie und ich."

Jeder Einzelne von uns ist also ganz natürlich beteiligt und somit auch gefordert sich für seine persönliche Freiheit einzusetzen, denn ‘Passivität heißt sich abzufinden’.

Wie heißt es so schön..
‘Jeder kehre erst vor seiner eigenen Tür’. Und so ist es auch in der Realität:
Ein Einzelner kann (selten) etwas Großes bewegen. Die meisten von uns Menschen haben nur die Möglichkeit im eigenen verhältnismäßig kleinen Kreis zu informieren und etwas zu bewegen.

Unverhältnismäßige oder gar totale Überwachung grenzt ein, verhindert Kreativität und Innovation und schafft eine Bevölkerung der Angst in der alle gleich zu sein haben. Denn jeder der sich da anders verhält ist automatisch verdächtig, oder passt im schlimmsten Fall nicht in die Gesellschaft. Und was dann?

Es geht nicht darum ob der Eine oder Andere mal eben aus sicherheitsrelevanten Gründen abgehört werden kann, sondern um unverhältnismäßiges Datensammeln und Auswerten durch verschiedene Institutionen, wobei es schon zu Falschprognosen gekommen ist und Unschuldige getroffen hat.

Die Mehrheit der in einer ‘repräsentativen’ Telekom-Umfrage befragten Deutschen stimmten für Sicherheit, also Überwachung, statt für Freiheit. Wie kann das sein? Lesen Sie selbst.

Andererseits ist es nicht weit her mit dem deutschen Sicherheitsbewusstsein, geht unsere Politik doch mit ‘ausgesprochener Fahrlässigkeit’ als bestes Beispiel voran, wie Noch-Wirtschaftsminister Phillip Rösler laut FAZ im Mai mitteilte:
“Jeder weiß, dass wir unsere privaten Telefone benutzen, obwohl es verboten ist.”
..was ähnlich vorbildlich ist als würde man Politiker nach einem Skandal in die Frühpension statt in den schwedischen Gardinenladen schicken. So etwas würde man doch nicht tun, oder?

Um es mit William Faulkners Worten zu sagen: "Die Vergangenheit ist nicht tot, sie ist nicht einmal vergangen."

Heute müssen wir uns wieder bewusst werden, dass wir alle Menschen sind, keine Automaten oder Maschinen. Menschen haben <A HREF=“https://de.wikipedia.org/wiki/Grundrechte(Deutschland)“>Rechte und diese zu untergraben hat kein Mensch das Recht dazu.