Smart

January 2016 · 2 minute read

Smart? Also, damit meine ich nicht die Automarke, auch wenn autonomes Fahren ein aktueller Trend ist.
Smart ist zum Beispiel, wer Offenheit und Qualität seinen Kunden gegenüber beweist. Weil nur Offenheit dem Kunden alle Möglichkeiten offen lassen, und durch Qualität Unternehmen sogar Kosten senken können. In der Tat.

In der Tat hatte ich im letzten Jahr weniger Zeit zum Schreiben, wohl aber zum Lernen. Netzwerken im technischen Sinn war bisher immer ein wenig gepflegtes Feld meiner Bemühungen, und für diverse Konfigurationsaufgaben hatte ich immer Freunde und Kollegen zur Seite.
Das neue Thema ist SDN. Software Defined Networks. Und zugleich ein Thema der Zukunft, mit dem sich jedes Rechenzentrum heute beschäftigen muss. Denn durch Automatisierung löst man viele Herausforderungen.

Zum Beispiel senkt man die Kosten durch Nutzung offener Standards, aufgrund smarter APIs zur leichten Programmierung, und durch Automatisierung mit Standardmitteln. Dadurch entlastet man die Aufwände der Mitarbeiter, und kann das jährliche Budget sogar noch für andere Projekte nutzen die das Unternehmen vorwärts bringen.

Sicherheit ist wohl das wichtigste der vier IT Standbeine um die man sich zu kümmern hat, wo grade im Mittelstand noch wesentliche Unsicherheiten herrschen.
Technologien wie Makro-Segmentation können hier unterstützend wirken. Solcher Art Möglichkeiten sind neu und werden daher eher langsam angenommen. Dennoch ist die Sicherheit in Rechenzentren sehr wichtig, zum eigenen und zum Schutz der Kunden.

Was einem großen Forschungsinstitut unlängst passierte will ich hier kurz erzählen. Es hatte nämlich eine Webcam eines doch renommierten Herstellers im eigenen RZ installiert, um eine Maschine bei der Arbeit zu beobachten. Die Webcam tat auch lange Zeit einwandfrei ihre Arbeit und streamte brav vor sich hin. Nach etwa anderthalb Jahren aber bekam das Netzwerk Team eine interessante Benachrichtigung vom Monitoring. Die Webcam versuchte eigenständig mit auf Blacklists stehenden Servern Kontakt aufzunehmen. Natürlich wurde das Gerät umgehend aus dem Netz genommen und untersucht, und es wurde herausgefunden, dass der Schadcode nicht in der Software, sondern bereits im Chip enthalten war. Daraus folgt, dass man die ‚Reise Sicherheit‘ so ernst als möglich zu nehmen hat.

Meine Leser mögen mir übrigens verzeihen, das Schach Online ist derzeit außer Funktion und wird Euch im Sommer wieder für Matches zur Verfügung stehen.

Bis dahin wünsche ich einen erfolgreichen Start ins neue Jahr, und möge die Macht mit Euch sein.