Nutzbare Datenkopien

August 2013 · 3 minute read

Service Provider (SP) haben heutzutage ein hartes Los, müssen Sie doch eine leistungsstarke und doch kostengünstige Infrastruktur zur Verfügung stellen. Das ist oft nicht so einfach, denn hochverfügbare Systeme sind teuer, und bevor das Geschäft profitabel wird muss erst der Return of Investment eingefahren werden.

Aber SP ist man durchaus schnell. Mittelständische und große Unternehmen betreiben oft ihre ‘Private Cloud’, schon allein indem sie eine virtualisierte Landschaft aufbauen um geschäftskritische Dienste zur Verfügung stellen zu können. So ist eine IT Abteilung schnell SP für das eigene Unternehmen.

Daher stellen moderne und leistungsstarke Rechenzentren für SP, und Unternehmen, die Basis für ein profitables Kundengeschäft dar, und der aktuelle Markt bietet für alle Aufgabenbereiche die entsprechende Lösung.

Doch der Schein trügt, und das tut er gerne.

Wussten Sie schon..?
…dass ganze 43 Prozent der SP weniger als die Hälfte der verfügbaren Funktionen der von ihnen eingesetzten Software nutzen?
…dass mehr als ein Fünftel (22 Prozent) der SP angaben, dass sie zum Teil mehr Lizenzen als nötig kaufen, um einen Preisrabatt zu erhalten?
…dass über die Hälfte (55 Prozent) der befragten SP angaben, dass sie sich trotz ihres Wachstums mehr um geschäftskritische Aufgaben im Unternehmen kümmern müssen?
Mehr Informationen im Original lesen sich sehr aufschlussreich auf CRN

Was also ist der Grund mehr einzukaufen als man braucht, oder weniger zu nutzen als man gekauft hat?

Große Infrastrukturen unterliegen einer befremdlichen Komplexität die, historisch gewachsen, bis heute als die einzige ‘Lösung’ angesehen wird, um Daten effizient zu verwalten. Aber wie einfach ist Datenverwaltung und Bereitstellung wirklich in großen Umgebungen? Und wie teuer sind solche Architekturen?

Daher bedient man sich Technologien wie Server-, Speicher- und Applikationsvirtualisierung um die Systeme effizient auszulasten und verwalten zu können. Der Weg zum 100% virtualisierten Rechenzentrum ist also geebnet und das letzte Puzzleteil zum Ziel nennt sich ‘Copy Data’.

Copy Data umfasst ganz natürlich den effizienten Umgang mit Datenkopien aller Art und bietet einen Paradigmenwechsel ähnlich wie VMware vor etwa 10 Jahren im Bereich der Servervirtualisierung.Copy Data Storage ist ein hochverfügbares System, ähnlich wie die in Unternehmen bereits eingesetzten Speicherlösungen, und ergänzt die Produktivsysteme.

Gleichzeitig löst Copy Data Storage alle bisherigen Einzelprodukte für Data Protection ab und bietet eine herstellerunabhängige, SLA gesteuerte und somit sehr charmante Möglichkeit Datenkopien in Sekunden für alle Anwendungszwecke zur Verfügung zu stellen, HA Szenarien eingeschlossen.

Am Round Table der Storage & Data Management Technology Conference dieses Jahr in Hamburg war das Thema wie Unternehmen heute Hochverfügbarkeit realisiert haben und das Ergebnis war erschütternd, waren die Szenarien durchaus komplex. Failover-Test oder gar Failback-Test war für alle ein Thema wo die Nerven brach lagen. Nur einer von etwa 20 Teilnehmern konnte behaupten sein Failback regelmäßig zu testen.

Als ich den allgemeinen Wunsch an die Hersteller äußerte alles ein bisschen einfacher zu gestalten bekam ich als Antwort einvernehmliches Nicken der Gäste.

Purpose Build Copy Data Storage ist eine beeindruckend einfache Methode die eigene IT Infrastruktur zu vereinfachen, und zugleich die Gesamtkosten zu senken. Interessant ist auch die einfache Installation und Implementierung eines solchen Systems, das hier ebenfalls mit einem schnellen Return of Investment punkten kann.